Kunst und Abfall im Einklang

Rollende Kunstwerke und stolze Künstler bei der großen Vernissage mit Gräfelfings Bürgermeisterin Uta Wüst (links) und Markus Wittmann.

Kunst und Abfall im Einklang

Rollende Kunstwerke und stolze Künstler bei der großen Vernissage mit Gräfelfings Bürgermeisterin Uta Wüst (links) und Markus Wittmann.

 

Inspiriert vom Tag der offenen Unternehmen im vergangenen Herbst, durften sich die kleinen Nachwuchskünstler während eines Wochenend-Workshops so richtig austoben. Allerdings sollten nicht willkürliche Motive auf einer klassischen Leinwand landen. Die Schüler setzten sich leidenschaftlich mit den Themen Verschmutzung der Wälder und Seen sowie deren Auswirkung auf Tiere und Pflanzen auseinander. Heraus kamen einmalig emotionale Bilder, von denen die schönsten vergrößert und auf Folie gedruckt wurden. Als „Leinwand“ dienten die weißgrünen Entsorgungsfahrzeuge der Firma Wittmann. Am 24. Mai wurden die rollenden Kunstwerke im Rahmen einer großen Vernissage auf dem Wittmann-Gelände von Bürgermeisterin Uta Wüst und Firmenchef Markus Wittmann vorgestellt.

 

Müllwerker-Workout bei jedem Wetter

Lange bevor die verschiedenen Abfallsorten von der Müllabfuhr abgeholt wurden, landeten diese zunächst komplett durcheinander auf riesigen Müllhalden. Erst Anfang des 20. Jahrhunderts gab es ein Abholverfahren, das einen regelmäßigen Abtransport der Abfälle möglich machte.
Neben einem geeigneten Fahrzeug mit entsprechendem Volumen und passender Ausstattung, ist dafür vor allem das geeignete Personal nötig. Denn die gewissenhafte Entleerung der großen Container und Roll-Behälter ist durchaus kein gemütlicher Job, sondern gleicht eher einem Hardcore-Fitnesstraining. Ob extreme Temperaturen, Schnee oder Regen, ein Müllwerker trotzt allen klimatischen Bedingungen. Bei Gewerbekunden hieft er alleine oder mit seinem Kollegen täglich etwa 6 bis 7 Tonnen Papier in rollbaren Umleerbehältern und ca. 10 bis 12 Tonnen gemischte Abfälle. Rund 1.000 Rollbehälter (Mülltonnen à 120 Liter) bewegen die sportlichen Kollegen jeden Tag, wenn sie in den Kommunen anrollen. Durchschnittlich und abhängig von der jeweiligen Tour, steigen die Müllwerker bis zu 100 Mal aus und wieder ein. Die Bewegungsabläufe kann man durchaus mit denen von Hochleistungssportlern, wie z. B. Handballern oder Leichtathleten vergleichen, welche schweißtreibende „Moves“ in Fitnessstudios ersetzen.

 

Schuhbecks Gastronomie erobert Münchner Platzl

Für viele Münchner ist es ein angenehm vertrauter, lebendiger Ort, Touristen stehen immer wieder stau­ nend vor den Geschäften und Schaufenstern. Das Platzl befindet sich nordöstlich des Marienplatzes und beherbergt nicht nur das weltberühmte Hofbräuhaus, sondern mittlerweile auch mehrere Gourmet­ tempel des weit über die bajuwarischen Grenzen hinaus bekannten Gastronomen Alfons Schuhbeck.

Schubeck

Die Geschäfte und Restaurants von Alfons Schuhbeck (im Bild mit Markus Wittmann rechts) rund ums Platzl verwöhnen Genießer mit feinsten Gaumenfreuden.

Der gebürtige Traunsteiner Alfons Schuhbeck erlernte zunächst seinen Beruf als Koch auf einer Hotelfachschule in Bad Reichenhall und übernahm nach weiteren, internationalen Weiterbildungen 1980 das elterliche Kurhausstüberl in Waging am See. Drei Jahre später bekam er einen Michelin-Stern.
Seine Küche, die er mit Pep, feinsten Gewürzen und raffinierten Zutaten kreiert, brachte ihm viel Ruhm ein und führte ihn sogar ins Weiße Haus, wo er für Expräsident Bush sen. kochte. Auch Ted Kennedy und Arnold Schwarzenegger ließen sich schon seine leckeren Gerichte schmecken.

Kochen und Essen mit Leidenschaft

Seine heimatlichen Wurzeln waren schließlich der Grund, weshalb er 2003 sein Restaurant „Schuhbecks In den Südtiroler Stuben“ eröffnete. Im gleichen Jahr durften sich Hobbyköche über die neue Kochschule freuen, in der sein Team konzentriertes Wissen, Tipps und Tricks aus einem riesigen Angebot an die Kursteilnehmer weitergibt. Unterhaltsame Stunden und sinnliche Gaumengenüsse inklusive.

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