Altholz neu aufgetischt

Holz ist ein gesunder, natürlicher Rohstoff, der unglaublich vielfältig verwendet werden kann. Ob in Privathaushalten, als Bodenbelag, in der Küche oder als Möbel, wird er genauso für die Bauindustrie eingesetzt. Hat das Holz seinen Zweck erfüllt und wird irgendwann nicht mehr benötigt, muss man sich genau überlegen, was damit geschehen soll.

Die verschiedenen Althölzer aus der Industrie, bzw. Gebrauchtholz, sollen als Sekundärrohstoff zur Ver fügung stehen. Doch bevor es mit dem Recyceln losgehen und etwas Neues entstehen kann, muss das Altholz in eine der Kategorien von A Ibis A IVeingeteilt werden. Erst, wenn sicher feststeht, um welche Art es sich handelt, kann die energetische oder stoffliche Nutzung beginnen.

 

Altholz neu aufgetischtAltholz-Kategorien im Überblick

A I: Unbehandeltes und mechanisch behandeltes Holz

A II: Lackiertes, gestrichenes, verleimtes oder beschichtetes Altholz. Typische Beispiele sind Faserplatten, Sperrholz oder Spanplatten, auf die kein Holzschutzmittel aufgetragen wurde. Es dürfen auch keine halogenorganischen Verbindungen in der Beschichtung sein, das heißt organische Stoffe mit einem Halogenatom wie beispielsweise Chlor, Brom oder Fluor.

A III: Im Gegensatz zu A IIdürfen hier im Holz halogenorganische Verbindungen in der Beschichtung vorhanden sein. Dazu zählen Möbel, Regale, Fußbodenbeläge/Parkett, Dielen, Innentüren und Zargen, sowie beschichtete Deckenpaletten oder Arbeitsplatten. Holzschutzmittel hat auch in dieser Kategorie nichts zu suchen.

A IV: Hier dürfen fast alle Arten von behandeltem Altholz vertreten sein. Dachstühle, Gartenzäune, Leitungsmasten oder Bahnschwellen sind klassische Vertreter. Davon ausgenommen ist allerdings mit PCB behandeltes Altholz (Polychlorierte Biphenyle sind giftige, organische Chlorverbindungen), das in Dämm- und Schallschutzplatten steckt.

Schaut man sich die die Kategorien A Ibis A IV aufmerksam an, wird schnell klar, wie wichtig eine Kategorisierung der Alt hölzer und die nachfolgende umwelt gerechte Entsorgung ist. Würde das Holz unsachgemäß entsorgt werden, könnten gefährliche Schadstoffe entweichen und die Umwelt massiv belasten.

Gewissenhafter Umgang mt Altholz

Seit März 2003 sind sämtliche Punkte detailliert in der Altholzverordnung verankert, die die Bundesregierung erlassen hat. Davon betroffen sind alle Besitzer und Entsorger von Altholz, die Betreiber von Altholzverwertungs- oder beseitigungsanlagen, als auch Beauftragte Dritte und öffentlich-rechtliche Entsorgungsträger. Der bvse (Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V.) und der VHI (Verband der deutschen Holzwerkstoffindustrie e.V.) gehen davon aus, das jährlich rund 8 Millionen Tonnen Altholz anfallen. Wobei Kategorie A Ietwa 36 % und A IIeinen Anteil von ca. 45 % ausmachen. Tendenz steigend.

Stoffliche oder energetische Verwertung

Rund zwei Drittel des Altholzes werden in Deutschland energetisch genutzt. Das heißt, es wird verbrannt, bzw. in speziell zugelassenen Biomasseheizwerken und Biomassekraftwerken thermisch verwertet, die Strom und Wärme erzeugen. Erfolgt stattdessen eine stoffliche Nutzung, erhält die Holzwerkstoffindustrie Material von A Iund fertigt daraus Holzspäne oder Holzhackschnitzel. A IIoder A IIIeignen sich nur, wenn vorher sämtliche Beschichtungen und Lacke entfernt wurden. A4 und PCB-belastete Althölzer dürfen Anlagen gemäß Bundes-Immisionsschutzgesetz annehmen.

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Referenzen

  • AWISTA
  • AWO
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