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Die Umsetzung der "TASI" - Ein Gesetz, dass Sie ganz konkret als Kunde betrifft!

Nach Müllnotstand und Deponiemangel in den 80er Jahren und dem Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz 1996 ist die Umsetzung der TASI der wohl größte Einschnitt in der Entsorgungswirtschaft.

Was ist die TASI?

Die TASI- "Technische Anleitung Siedlungsabfall" wurde 1993 durch die damalige Staatsregierung als Verwaltungsvorschrift erlassen, um den Behörden bei genehmigungsrechtlichen Fragen und Betrieb und Schließung von Deponien einen Handlungsrahmen an die Hand zu geben. Da eine Verwaltungsvorschrift nur für die Verwaltungen gilt und für den Normalbürger keine Rechtsverbindlichkeit besitzt, hat die Bundesregierung die "Verordnung über die umweltverträgliche Ablagerung von Siedlungsabfällen" erlassen. Diese hat die TASI als Grundlage und somit werden die 1993 festgelegten Grundlagen für den Bürger, in diesem Fall die Betreiber von Deponien, die Abfallerzeuger und die Entsorgungsbetriebe, rechtsverbindlich.

Welche Konsequenzen ergeben sich aus der TASI?

Nachdem 1993 die TASI als Handlungsrahmen erlassen und 1998 als Grundlage für die Verordnung verabschiedet wurde, ist der 31. Mai 2005 verbindlich als der Tag festgelegt worden, an dem kein Abfall mehr unbehandelt abgelagert werden darf. Zudem dürfen dann nur noch Deponien betrieben werden, die aufgrund ihrer technischen Ausstattung langfristig den Abfall von der Umwelt abschirmen.

Die genaue Behandlung von Abfällen ist in eigenen Richtlinien und Verordnungen definiert. Entscheidend ist jedoch, jeder Abfall muss zwingend vorbehandelt werden. Dieser Vorbehandlungsschritt ist mit Kosten verbunden, da mit aufwendiger Technik gearbeitet werden muss, dass z. B. der organische Anteil (Küchenabfälle, Kaffeesatz usw.) im Abfall unterhalb eines festgelegten Grenzwertes liegt, damit der dieser in speziell dafür zugelassene Deponien abgelagert werden darf. Bayern hat seit jeher auf die Verbrennungstechnik als Vorbehandlung gesetzt und die Kommunen haben sehr viel Geld in die erforderliche Technik investiert. Bisher war eine Ablagerung auch ohne Vorbehandlung möglich, allerdings führte dies zur Unterauslastung der Verbrennungsanlagen. Daher sanken in der Vergangenheit die Preise erheblich. Ein Grund dafür war, dass viele Verbrennungsanlagen für den von ihnen produzierten Strom und erzeugten Dampf Lieferverträge erfüllen müssen. Der "billige" Einkauf von Abfall war immer noch günstiger, als der Zukauf von Brennstoff.

Durch die Änderung ab dem 01. Juni 2005 werden in Deutschland zu wenig Kapazitäten zur Behandlung von Abfällen zur Verfügung stehen und aufgrund der Verknappung wird der Preis für die Vorbehandlungskapazitäten deutlich steigen. In Deutschland wird mit Preiserhöhung seitens der Vorbehandlungsanlagen von mehr als 50% gerechnet, Tendenz für kommendes Jahr steigend.

Genaugenommen spiegeln diese Preise den realen Wert der Verbrennungstechnik wieder, weil über Jahre hinweg die Verbrennungsanlagen mit den Billigdeponien konkurrieren mussten, im Gegensatz dazu aber weitaus höhere Investitionskosten zu vertreten hatten. Nach Wegfall dieser Konkurrenz  wird durch Erhöhung der Preise, der eingesetzten Technik und den wesentlich höheren Umweltstandards Rechnung getragen.

Die Wittmann Entsorgungswirtschaft GmbH war und ist den bayerischen Verbrennungsanlagen über Jahre hinweg ein zuverlässiger Partner und begrüßt die Umsetzung der TASI, weil sich hier die hochwertige Entsorgung zum Schutz der Umwelt und damit nicht zuletzt zum Schutz des Menschen für jetzt und zukünftig durchgesetzt hat.

Nachteilig wird sich gewiss die zu erwartende Kostensteigerung auswirken, die nicht ohne Einfluss auf die Preisstruktur beim Kunden bleiben wird. Wie sich jedoch die Preise entwickeln werden, wird sich erst nach dem 31.05.2005 zeigen. Aufgrund unserer langjährigen Geschäftsbeziehungen mit den Verbrennungsanlagen ist auf jeden Fall für eines gesorgt: Die Wittmann Entsorgungswirtschaft GmbH für unsere Kunden nach gesetzlichen Vorgaben!

Das Team der Wittmann Entsorgungswirtschaft GmbH wird sie über die weitere Preisentwicklung schriftlich informieren und steht ihnen unter 089 / 8 54 86 - 0 gerne für Fragen zur Verfügung.

 

Südafrikanische Delegation zu Besuch

03.07.2003 - Knapp ein Jahr nach dem Besuch einer chinesischen Delegation, die sowohl bei den Delegationsteilnehmern als auch Südafrikanische Delegation zu Besuchei den Vertretern des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Technlogie einen bleibenden Eindruck hinterließ, begrüßten wir eine weitere Delegation, bestehend aus Vetretern von Kommunen, Industrie und Entsorgungsunternehmen aus Südafrika. Auch zu dieser gelungenen Veranstaltung finden Sie weitere Informationen im Gelb-Grün-Magazin.

ildung bei Wittmann

Staatskanzleichef Erwin Huber zu Besuch

28.08.2003 - Im Rahmen des Wahlkampfs ergab sich für Gräfelfinger Unternehmen die Möglichkeit, persönlich mit Vetretern der verschiedenen Ebenen der bayerischen Landesregierung aktuelle unternehmerische Probleme und Lösungsansätz zu diskutieren.

Am 27.08.2003 besichtigten Staatsminister Erwin Huber, der Landespolitiker Engelbert Kupka, die Bezirkstagskandidatin Kerstin Schreyer-Stäblein, der Ortsvorsitzende Jörg Buschmann und der Bürgermeister von Gräfelfing Christoph Göbel unsere Firmenzentrale. Mehr zu den Inhalten des in der 45-jährigen Firmengeschichte höchsten Staatsbesuchs finden Sie im Gelb-Grün-Magazin.